mein Märchen und ich


Mein Märchen ist fertig und wartet nun auf seine Veröffentlichung. Bis dahin ein kleiner Schnipsel. Ich hoffe, es gefällt euch

„KÖNIG!“ Die Stimme ist tief und machtvoll als er ihn anruft. Der ganze Hof und alle Gäste erschraken bei dieser gruseligen Stimme. Es war mucksmäuschenstill. Selbst der Hofhund hatte sich verkrochen. Kalter Wind kam auf und liess den Mantel weit wehen.

„Deine Söhne waren auf meinem Land. Sie jagten eines meiner Tiere! Sie stellten ihm nach bis tief in meinem Wald hinein. Ich fordere Wiedergutmachung!“

„Meine Familie macht keine Schulden, bei niemandem!“ antwortete der König

beschwichtigend. „Aber ich will es von meinen Söhnen selbst hören. “Tretet hervor!“ sagte er zu den Prinzen. Mit kleinen Schritten, den Kopf gesenkt gingen sie nach vorne. Dann standen sie direkt vor ihrem Vater. Jason blickte zu seinem Vater auf. Max zitterte ein wenig. Und als er sein Gesicht ebenfalls hob, sah der König ein paar Tränen.

„Spricht er die Wahrheit? Stimmt es? Erzählt es genau!“ forderte er seine Söhne auf. Der Ältere begann:

„Vater, Du musst uns verzeihen. Vor ein paar Tagen haben wir einen weissen Hirsch im Wald gesehen. Ein schöneres Tier habe ich noch nie gesehen. Und sein Geweih hättest Du sehen sollen. So gewaltig. Er trug es herrschaftlich auf seinen Kopf. Du hättest Deine Freude gehabt. Aus diesem Grund sind wir heute Morgen in den Wald. Wir wollten ihn fangen. Für Dich. Wo doch heute Dein Geburtstag ist.“ und Max setzte nach:

“Er war wirklich etwas ganz besonderes. Wir haben nicht gemerkt dass wir in den verbotenen Wald gingen.“ Der König schaute seine Königin fragend an. Dann blickte er wieder auf seine Kinder. Er

stand auf und ging auf den Zauberer zu.

„Bitte verzeiht mir und meinen Söhnen. Sollte dem Hirsch ein Leid geschehen sein, werden wir euch angemessen entlohnen. Es soll nicht zu eurem Nachteil sein“. Mit kalten Blick schaute der Zauberer am König hinab und zu den Kindern.

„König, du weisst, dass ich die schlimmste Bestrafung fordern kann. Meine Tiere auf meinem Land zu jagen bedeutet den Tod. Heute ist Dein Geburtstag, weshalb ich Dir Gnade walten lasse. Nicht der Tod soll sie holen, sondern mein Fluch!“ Daraufhin hob er seinen Gehstock mit beiden Händen über seinen Kopf. Die Luft über dem Hof begann zu flimmern. Die Wolken, die sich vor die Sonne geschoben hatten, begannen sich zu drehen und wurden schneller und schneller.

„Hört mich ihr Geister, hört auf mich“ „Hört mich ihr Geister, hört auf mich“

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