Darf es etwas mehr sein?


Ich möchte ja immer gern wissen, worum es geht, wenn ich etwas lese. Chartlisten sind meiner Erfahrung nach nicht die besten Ratgeber. Ich hole mir die Tipps gern von Freunden oder aus Lesegruppen. Und war bisher gut damit beraten.
Jetzt stehe ich auf der anderen Seite, und möchte euch für meine Märchen begeistern. Als ich beim Tanzen für mein Buch warb, merkte ich, dass mir das nicht leicht fällt. Selbst vor Freunden stammelte ich nur. Natürlich liegt es daran, dass es eine neue Situation ist. Und ja, es ist unerwartet. Nahe Freunde wissen, dass ich schreibe, dass ich mir mit Leidenschaft Geschichten ausdenke und sie auch gern teile. Im kleinen Rahmen. Mit Leuten, die ich kenne, deren Reaktion nie wirklich bösartig ist. Versteht mich nicht falsch, Freunde können nicht nur, sie sind die schlimmeren Kritiker. Weil sie einen kennen und wissen, was man kann, wo man schummelt und wo man nachlässig war. Aber meine Freunde haben alle etwas gemeinsam. Sie sind ein kleines Stück so wie ich.
Jetzt habe ich die Märchen in die große, weite Welt entlassen. Und sie werden auf ganz viele neue Leser stossen, mit den unterschiedlichsten Erwartungen und Erfahrungen. Das macht demütig, dass kann ich euch sagen. Aber es macht auch Mut.
Einer dieser Schritte nach außen ist, mein Buch von Bloggern vorstellen zu lassen. Ich hatte ja Angst, dass sie die Märchen verreissen, immerhin lesen sie ziemlich viel, sind zum Teil Mamis und tief im Dschungel der Kinderbücher verwurzelt.
Aber es kam anders. Wenn ihr mein Lächeln gerade sehen könntet. Sie fanden die Märchen toll und stellen sie nun auf ihren Blogs vor. Ich darf ein wenig mehr von den magischen Wesen berichten, vielleicht sogar ein paar Details zu einigen verraten, die erst in der nächsten Version veröffentlicht werden. Ich freue mich wahnsinnig.
Bleibt also dran, wenn ihr mehr wissen wollt 😉

Wer bin ich


Ich möchte hin und wieder ein bisschen von mir erzählen. Was mich zum schreiben gebracht hat, und warum speziell diese Märchen entstanden sind. Jedes hat seinen Hintergrund. Für mich ist es eine Herausforderung, davon zu erzählen. Ich erachte mein Leben nicht dramatischer oder anstrengender als das anderer. Und ich bin kein Freund von: „Ich hatte eine so schwere Zeit…“- Gehabe.
Das, was einen Menschen meiner Meinung nach ausmacht, was ihn wertvoll macht, ist nicht was er sagt, sondern was er tut. Mir ist wichtig, für Freunde da sein zu können, helfen zu können und ihnen das Leben leichter zu machen, wenn ich kann. Denn genau so sind meine Freunde zu mir auch. Und darum ist das mein Massstab. Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Was macht die Menschen in eurer Umgebung wertvoll? Wonach sucht ihr euch eure Freunde aus?
Ich bin dankbar für die Follower dieses Blogs. Und darum möchte ich mich also gern etwas genauer vorstellen. Falls ihr Fragen habt, nur her damit.
Die ersten Märchen entstanden 2015 im Rahmen einer Ausschreibung. Sie waren der Startschuss für die Legenden von Anderswo. Mein Leben war gerade etwas turbulent und es schien, als wollte sich alles zum Schlechten kehren. Ich brauchte und wollte Farbe in meinem Leben. Die Märchen entstanden gezielt mit dem Wunsch, mir selbst zu zeigen, dass es geht. Das ich etwas kann und nicht aufgebe. Die erste Veröffentlichung 2016 war der Schritt zum Schreiben, zum dranbleiben und weiterbilden.Die Sammlung ist nicht perfekt, es ist ein Erstling. Trotzdem bin ich stolz darauf. Ich bin mit und durch die Märchen in einer Form gewachsen, die ich mir zu Beginn niemals hätte vorstellen können. Ich freue mich auf das, was da noch kommt.