Bemerkenswert

Schlaflos


Statistiken wie diese rauben mir den Schlaf. Von ziemlich weit unten geht es sprunghaft nach oben. Das ist ein verkauftes Buch. Eins! Wahnsinn, oder? Ein Sprung von mehreren 10.000 Rängen. Und ich weiß sogar, wer es gekauft hat. Natürlich wünsche ich mir zwei oder drei Verkäufe, einfach um mal nur aus diesem fünfstelligen Rang raus zu kommen.
Selbst zu veröffentlichen tut gerade mehr weh, als alles andere. Ich komme mir vor, wie diese Ponys, wenn der Zirkus in der Stadt ist. Alle Nase lang laufe ich im Kreis, passiere immer wieder die selben Stellen und komme nicht an. Ich will nicht sagen, ich hätte es mir einfacher vorgestellt. Alles, was ich zum Thema selbst veröffentlichen bekommen konnte, hab ich gelesen. Hab mir Tipps und Tricks notiert und fühlte mich dem Ganzen irgendwann gewachsen. Wenn man nix neues mehr liest, wenn man denkt, einen Plan zu haben, dann ist man doch soweit, oder? Wovon man aber wenig bis nichts liest, ist, wie es einem damit geht. Jeder ist anders, klar. Aber ich bin von der sachlichen Seite ausgegangen. Ich habe nicht erwartet, dass es so emotional, so persönlich wird.
Ich finde mich an Orten wieder, von denen ich hoffte, den Schlüssel zu dieser Tür nicht mehr brauchen zu müssen. Gleichzeitig macht das Aufeinandertreffen dieser zwei Welten Sinn. Tief in mir drin spüre ich eine angenehme Ruhe, hinter meinen Augen ein zustimmendes Nicken. Am Ende ist alles nichts und alles eins.

Darf ich hier so einfach um Hilfe fragen? Ich tue es einfach mal. Wenn du bis hier her gelesen hast, hinterlasse doch einfach mal einen Kommentar. Vielleicht gehst du sogar auf die Amazonseite der Märchen, das erste ist komplett in der Leseprobe enthalten, und gibst mir ein kurzes Feedback? Das wäre wirklich nett.
Denen, die meiner Bitte nachkommen, danke ich schon jetzt.
https://amzn.to/2CvFhh0

Liebe Grüsse A.

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Bemerkenswert

Sonnenzapfen


Das erste Märchen im Buch ist „Die Insel der Trolle“ Es war damals das erste Märchen, das mir eingefallen war. Ich mag es, weil es am Ende anders kommt, als es zuerst den Anschein hat. Für die Kleinen ist es einfach nur eine Geschichte eines kleinen Trolls, der neu ist, Angst hat und seinen Weg finden muss. Er bekommt dabei Hilfe und muss am Ende darauf vertrauen, dass das, was er kann, genügt.
Für die Grossen gibt es jedoch mehrere Interpretationsmöglichkeiten.
Mein Anspruch an alle Märchen war am Anfang nur, Mut zu machen. Wenn ich mir eine Welt aussuchen könnte. Wenn ich Architekt einer Welt sein könnte, dann wäre mir das gegenseitige Wohlwollen ein Anliegen. Das auf andere achten, das Miteinander und Füreinander. Mir wird es nicht möglich sein, so eine Welt zu schaffen. Aber in meinem Umfeld kann ich die Dinge die mir wichtig sind, beeinflussen. Ich kann mich mit Menschen umgeben, die so ticken, wie ich.
Und ich kann anderen Mut machen, es auch zu tun. Ich kann Welten erschaffen, in denen meine Helden ihren Weg finden, in denen gewisse Werte wichtig sind. Die Insel der Trolle ist das beste Beispiel.
Und dann gibt es da noch Silana, Galdra und ihr Elfen- Volk. Als ich die Geschichte schrieb, war mir klar, dass es um eine bestimmte Suche gehen sollte. Aber ich war mir des Umfeldes nicht ganz klar. Ich mag Elfen. Aber ich denke, sie können mehr sein, als bisher. Und so kam ich auf die Idee der Sonnenzapfen. Zuerst war es ein Detail, so, wie der Beruf des Vaters von Kamir dem Drachen. Einfach ein Stück einer Welt, damit man es sich besser vorstellen kann. Doch seit die Märchen veröffentlicht sind, gibt es Leser, die haben Fragen. Fragen, warum die Elfen die Sonnenzapfen sammeln, wo sie gelagert werden, ob an ihnen etwas besonderes ist.
Ich finde mich in einer Situation wieder, mit der ich nicht gerechnet hatte. Eigentlich war für Ende 2019 eine Fortsetzung geplant. Ich wollte von einem Regentropfen erzählen, der zu Schnee wird, von Eistrollen und den Federn der Musen. Jetzt kann ich es kaum erwarten, von den Elfen zu erzählen. Von den bunten Sonnenzapfen, und was es damit für eine Bewandtnis hat. Von den Familien, die diese sammeln und was die Familien auszeichnet. Von der Elfen- Prinzessin, die eine ganz bestimmte Farbe sucht und vielen anderen.

Ich bin keine Zeichnerin. Malen lag mir früher mal, aber was man nicht übt, verlottert zwangsläufig. Aber wie die Elfen aussehen, wie die Flügel aussehen und wie sie funktionieren weiss ich genau. Das Bild gibt einen Eindruck, und ich hoffe inständig, es ist halbwegs verständlich. Im Hintergrund sind Notizen zu den verschiedenen Ideen zu sehen. Der Schrift nach hätte ich wohl Arzt werden sollen, aber das kann getrost ignoriert werden. Ich würde gern eure Meinung hören. Sonnenzapfen sammeln mit den Flügeln. Mit Flügeln, die so aussehen, wie die Zeichnung. Kommt ihr drauf, was ich mir überlegt habe? Vielleicht verschenke ich ein eBook für eure Versuche? Probiert es.

Bemerkenswert

Wer bin ich


Ich möchte hin und wieder ein bisschen von mir erzählen. Was mich zum schreiben gebracht hat, und warum speziell diese Märchen entstanden sind. Jedes hat seinen Hintergrund. Für mich ist es eine Herausforderung, davon zu erzählen. Ich erachte mein Leben nicht dramatischer oder anstrengender als das anderer. Und ich bin kein Freund von: „Ich hatte eine so schwere Zeit…“- Gehabe.
Das, was einen Menschen meiner Meinung nach ausmacht, was ihn wertvoll macht, ist nicht was er sagt, sondern was er tut. Mir ist wichtig, für Freunde da sein zu können, helfen zu können und ihnen das Leben leichter zu machen, wenn ich kann. Denn genau so sind meine Freunde zu mir auch. Und darum ist das mein Massstab. Mich würde interessieren, wie ihr das seht. Was macht die Menschen in eurer Umgebung wertvoll? Wonach sucht ihr euch eure Freunde aus?
Ich bin dankbar für die Follower dieses Blogs. Und darum möchte ich mich also gern etwas genauer vorstellen. Falls ihr Fragen habt, nur her damit.
Die ersten Märchen entstanden 2015 im Rahmen einer Ausschreibung. Sie waren der Startschuss für die Legenden von Anderswo. Mein Leben war gerade etwas turbulent und es schien, als wollte sich alles zum Schlechten kehren. Ich brauchte und wollte Farbe in meinem Leben. Die Märchen entstanden gezielt mit dem Wunsch, mir selbst zu zeigen, dass es geht. Das ich etwas kann und nicht aufgebe. Die erste Veröffentlichung 2016 war der Schritt zum Schreiben, zum dranbleiben und weiterbilden.Die Sammlung ist nicht perfekt, es ist ein Erstling. Trotzdem bin ich stolz darauf. Ich bin mit und durch die Märchen in einer Form gewachsen, die ich mir zu Beginn niemals hätte vorstellen können. Ich freue mich auf das, was da noch kommt.

Bemerkenswert

Heimat


Alle Märchen sind nur Träume von jener heimatlichen Welt, die überall und nirgends ist.

Das Zitat stammt von Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, der unter dem Pseudonym Novalis einer der bedeutendsten Vertreter der Frühromantik ist. Zu seinen Freunden zählten Schiller, Goethe, Herder und andere Schriftsteller und Philosophen ihrer Zeit. Damals standen Märchen noch hoch im Kurs und hatten einen anderen Charakter. Sie vermittelten Lebensweisheiten und gaben auf ihre Art hilfreiche Tipps.
Ich habe drei seltene Ausgaben von Grimms Märchen zu Hause. Sie gehörten meinem Vater, der sie als Kind geschenkt bekam. Wann immer ich konnte, versank ich darin. Für mich waren es Türen in eine andere Welt. Meistens war diese Welt gerechter, netter oder zumindest einfacher. Dabei war es nie mein Wunsch, Prinzessin oder Königin zu sein. Im Herzen war ich am liebsten der Held, der die Ungeheuer besiegte, der den Teufel schlau austrickste oder auf andere Art für seine Lieben einstand.
Die heutigen Märchen, von Disney und Co aufgehübscht, sind wunderschön anzusehen. Und sie sagen immer noch: am Ende wird alles gut. Aber ist das so? Wird es einfach so wieder gut?
Ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich habe gelernt, dass es Einsatz und Leidenschaft braucht, etwas hinzubekommen. Je älter man wird, desto mehr Ausdauer und Geduld benötigt man. Und oft auch Freunde, die zu einem halten. Diese Welt ist schnelllebig und unverbindlich. Der Einfluss von außen ist oft so groß, dass viele ihren eigenen Punkt nicht mehr finden können. Kinder müssen funktionieren, viele werden bereits im Kindergarten auf das harte Leben als Erwachsener vorbereitet. Mütter und Väter kutschieren die Kleinen von einem Termin zum anderen, ohne das mal eine Atempause bleibt für beide. Die Gesellschaft fordert, und sie fordert viel.
„Die Märchen sollten wieder stärker ins Gespräch kommen. Die Menschen unserer Zeit berauben sich einer Fülle von Erlebnismöglichkeiten, wenn sie dem Märchen aus dem Weg gehen.“
Auch das stammt von Novalis, geschrieben im 18. Jahrhundert.

Wäre es nicht schön, wenn Märchen wieder mehr Raum in unserem Leben einnehmen würden? Märchen, die Mut machen, die sagen: du bist nicht allein. Trau dich, denn den Mutigen gehört die Welt. Leben ist mehr, als nur den Vorstellungen anderer gerecht zu werden. Leben sollte gegenseitiges, verschwenderisches Wohlwollen sein, mit Vertrauen darauf, dass es der andere auch so sieht.


Bemerkenswert

Ungeduld


Heut ist einer dieser Tage…
Seit Anfang der Woche wusele ich mich durch Seiten und Foren, schaue in Facebookgruppen und auf den unterschiedlichsten Seiten nach Möglichkeiten, die Märchen weiter anzustubsen. Der Blick auf die Statistik bleibt dabei natürlich nicht aus.
Aus einem einzelnen Punkt wurde ein Kurve, aber bin ich deswegen zufrieden? Ich überlege, warum es nicht besser läuft, aber eigentlich sollte ich stolz sein. Dafür, dass ich nicht schon unter erfolgreichen Autoren und Bloggern vernetzt bin, dass Amy Lear total unbekannt ist, habe ich immerhin schon eine Statistik, und, aber psst, nicht so laut, es ist fast noch ein Geheimnis, aber ich habe tatsächlich schon Bücher verkaufen können. Vielleicht bin ich deswegen auch so ungeduldig. Ich meine, wer hätte das erwartet? Ich jedenfalls nicht.

Und so widme ich also den Abend der Ruhe und Reflektion und sage mir: Schau, was du schon erreicht hast. Der Berg sieht nur nach oben steil und unerreichbar aus, wer sich umdreht kann erkennen, wie weit er bereits gekommen ist.
In diesem Sinne euch allen einen schönen Mittwoch Abend.

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Bemerkenswert

Wer bin ich?


Ich hatte gestern ein interessantes Gespräch. Es begann mit der Feststellung, dass ich für die Märchen ständig überall Neues tun muss. Einiges ist unter dem Pseudonym zu machen und geht leicht von der Hand. Das andere, da, wo ich für mich einstehen muss, da wird es schwieriger.
Ich habe mich ja schon an verschiedenen Dingen ausprobiert. Ich habe Pressetexte als Ghostwriter verfasst, das ging irgendwie ganz einfach. Mein Talent ist es, auf den Punkt zu kommen, das war sehr hilfreich. Auch Ratgeber oder einfache Geschichten wurden gern angenommen und mir wurde sogar ein „schöner Stil“ bescheinigt.
Was mir im Sommer schon auffiel: ich bin bei den Texten für Fremde lange nicht so kritisch, wie ich es bei mir bin. Wenn man die Texte dann abgibt, ist es eine abgeschlossene Arbeit, unter der nachher ein anderer Name steht. Damit kann ich gut leben.
Unter meinen Testlesern sind natürlich auch Leute, die mich kennen. Und wenn von dort mal die Nachfrage kam, ob etwas autobiografisch ist, war das nicht schlimm. In den seltensten Fällen schreibe ich nur über Sachen, die ich kenne oder die mir widerfahren sind. Meistens schreibe ich von Dingen, die ich gesehen oder gehört habe. Das lässt einfach mehr Raum für Änderungen. In meinem Horrorroman ist eine komplette Szene auf dem Erlebnisbericht meiner besten Freundin aufgebaut. Und obwohl sie keinen Horror mag, will sie das später noch lesen, am besten bevor es veröffentlicht wird 😉
Aber diese Märchen…, die haben etwas. Ich erinnere mich immer wieder daran, dass mir ein aktueller Bezug bescheinigt wurde, der beim Schreiben keineswegs beabsichtigt war. Aber von der Hand zu weisen war es dann eben auch nicht mehr. Und je mehr ich darüber nachdachte, warum es mir so schwer fällt, mit den Märchen nach außen zu gehen, desto klarer wurde es. Es ist nicht die Angst davor, das es verrissen wird. Natürlich sind solche Bedenken da, aber nicht so stark, dass sie mich zurückhalten können. Es wird Kritiken geben, das ist normal. Ich werde daran wachsen, dessen bin ich sicher. Die Märchen sollen Mut machen. Jedes zeigt auf seine Weise, dass es sich lohnt, so zu sein, wie man sein möchte. Und genau das ist der Knackpunkt. Darum tue ich mich so schwer. Weil das in der letzten Konsequenz mehr von mir zeigt, als es alle anderen Werke bisher je hätten tun können. Weil es zeigt wer ich bin.
Es ist doch verrückt. Dabei wäre es das leichteste einfach so zu sein, wie man ist, oder? Einfach dem zu vertrauen, was man mag und gut kann. Womit man anderen gut tut. Und so werden meine Märchen am Ende eine Lektion für mich selbst. Sei, wer du bist, und stürz dich mit all deinem Herzblut ins Leben. Ich hoffe, ich bin nicht allein. Mach mit!

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Weil ich kann


Ich kann doch nicht nicht einfach…? Oder doch? Eigentlich kann ich nicht… Aber ich sollte, ich müsste.

Versteht mich nicht falsch. Ich bin nicht schüchtern. Ich bin nur meistens sehr zurückhaltend, wenn es um mich geht. Ich denke, dass ich nicht sollte, nicht dürfte, nicht könnte.
Aber wer das eine will, der muss das andere wollen oder eben können. Aber ich kann doch nicht… Ich kann nicht, was ich sollte, was ich müsste.
Ich denke, dass es so ist. Aber wenn ich es nicht probiere, werde ich nicht rausfinden, ob es wirklich so ist. Dabei will ich später sagen können: Ich konnte. Ich habe es getan. Ich habe mich mit aller Macht in auf das Abenteuer eingelassen, habe mich all meinem Herzblut in das Gewusel gestürzt, habe mich verschwendet und nichts zurückgehalten. Und im Bestfall kann ich sagen: Ich hatte Spass dabei.
In meinem Kopf ist das alles längst geschehen. In meinem Kopf bin ich erfolgreich, in meinem Kopf habe ich das alles längst erreicht.
Doch auch die beste Einstellung verkauft am Ende keine Bücher. Sie ist nur die Lampe, die den Weg weist.
Und so muss ich können. Muss mich weiter raus wagen. Dabei wäre es mir viel lieber , ich könnte. Ich kann. Weil ich kann.
Was ich kann, was ich wirklich kann, ist zu erzählen, wie meine Helden Helden wurden. Warum sie nicht in einer Rüstung riesen Monster bewältigen müssen oder einfach nur Prinzessinnen retten.
Und ich kann euch von den Fragen erzählen, die sich mir immer wieder stellen.
Also werde ich tun, was ich kann. Werden mich mit aller Macht in das Getümmel stürzen und mich hochgradig verschwenden. Und im Bestfall haben alle Spass daran.
Schlaft gut ihr Lieben

Hoffnung


Und wenn ich mir überlege, wie das noch vor ein paar Jahren war, würde ich sagen, ich bin geduldiger geworden. Für meine Verhältnisse habe ich heute sogar eine Engelsgeduld. Wenn es um andere geht. Wenn es um mich geht, kann ich es weiterhin nicht abwarten. Ich bin hin und her gerissen zwischen: „Wann ist es endlich soweit?“ und „Warum ist es denn noch nicht vorbei?“ Ich will wissen, wie es sich entwickelt und es andererseits hinter mir haben, damit ich mich nicht weiter plagen muss.
Es ist unmöglich zu planen, wie die Märchen ankommen, egal wie viel Mühe ich mir gegeben habe. Und auch wenn sich bereits neue Ideen ihren Weg bahnen, müssen sich die alten doch erst einmal beweisen. Oder?
Im Moment komme ich mir vor wie ein Angler in der Wüste. Und in meinen schwachen Momenten ist die größte Sorge des Anglers die Frage nach dem Köder.
Mir wird klar, dass es nicht nur darum geht, wie die Märchen ankommen. Legenden von Anderswo ist zwar eine Märchensammlung. Doch ihnen allen gemein ist der Mut, den sie machen, wenn es darum geht man selbst sein zu können. Das ganze ist liebevoll umgesetzt und nicht mit erhobenem Zeigefinger geschrieben. Mancher sieht darin vielleicht sogar einen aktuellen Bezug, aber der war nicht geplant 😉 Und genau das ist der Punkt. Die Märchen erzählen ein Stück von mir, von meiner Sicht der Dinge.
Vielleicht bin ich zu blauäugig, vielleicht bin ich zu optimistisch. Aber vielleicht ist die Hoffnung trotzdem nicht vergebens.
Ich habe mal gesagt, die Hoffnung ist eine Hure und die Zeit ihr Zuhälter. Das sehe ich immer noch so. Weil die Hoffnung auch der Anfang von etwas Neuem sein kann. Egal ob laut oder leise, egal im Kleinen oder im Großen. Hoffnung ist auch der Kompass im Chaos.

es geht los


Mit klammen Fingern habe ich die Leserunde auf Lovelybooks gestartet. Ob da überhaupt jemand mitmacht? Wir werden sehen.
Zusätzlich habe ich einen Aufruf bei den Bücherwürmern auf Facebook gestartet, und lose dort auch ein paar kostenlose Exemplare aus. Was das bringt? Werden wir sehen. Ich berichte davon.
Ich will ehrlich sein. Es gibt Momente, da wünsche ich mir, ein Verlag würde das Ganze machen. Es ist ja nicht nur das reinwuseln und immer wieder Geduld-haben-müssen. Es ist auch dieses: „Herrje, musste das wirklich sein? Willst du tatsächlich deinen Namen überall sehen?“- Gefühl. Dieser kleine Affe hinter dem Ohr, der alles besser aber nichts wirklich weiss. Und ein klein wenig bin ich überzeugt, dass er Grund für die Märchen war. Also, nicht nur. Aber in solchen Momenten etwas mehr als sonst, dessen bin ich sicher. In meinem Kopfkino geht der Teufel, der auf der Schulter steht und mich sonst plagt zu dem kleinen von Ast zu Ast schwingenden kleinen Hintern und hält ihm eine Standpauke, weil er seinen Job wohl nicht so toll gemacht hat 😉
Ha! Geschieht ihm recht! Wenn ich mir genug Zeit lasse, finde ich dazu noch die richtige Hexe oder Prinzessin, die beiden zeigt, wie es besser geht.
In diesem Sinne: schönes Wochenende euch allen



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