Vorzimmerdrachen


„Nur weil ich schon etwas länger Single bin, heisst das nicht, dass ich jeden nehmen muss! Es bedeutet nur, das ich mir Zeit lasse. Ich bin Single, weil ich mich dazu entschieden habe, weil ich Ansprüche habe, weil ich einen Partner möchte, der mir ebenbürtig ist. Jemand mit Werten und Erziehung.

An alle „wenn ich hätte können hätte ich wollen dürfen“- Herren: NEIN!!!

Wer eine Barbie sucht ist bei mir definitiv falsch!

Sollte hier jedoch jemand sein, der sich qualifiziert fühlt, Drachen zu zähmen, dem kann ich sagen: das ist eine gute Basis und auf alle Fälle einen Pluspunkt meinerseits wert.

 

Nein, keine Angst, das ist kein Versuch, die mit den Herren abzurechnen. Es ist eine Idee für eine neue Geschichte. Ich sehe meine Protagonisten so genau vor mir, dass ich mir von Herzen wünsche, besser zeichnen zu können. Ich weiss bereits wer sie ist, ich kenne sie, obwohl ich weiss, dass ich sie während des Schreibens noch viel besser kennenlernen werde.
Ich frage mich ja schon, woher solche Ideen immer kommen. Vor allem, weil ich doch gerade an einem ganz anderen Projekt feile.
Trotzdem ist es ein tolles Gefühl, das mir Auftrieb gibt, und mich antreibt, mit dem „Alten“ endlich fertig zu werden.

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Mein rotes Schmuckstück


Mein rotes Schmuckstück
Angelika Dyllong

Es ist Montagmorgen, und ich steige im Halbschlaf in mein Auto. Eigentlich will ich wie gewohnt zur Arbeit fahren. Das Wachwerden ist offiziell erst nach dem ersten Kaffee so gegen neun geplant.
Beim Einsteigen fällt mir auf, dass der Tank leer ist.
Nicht einfach im Sinne von „Oh, die Lampe ist gerade angegangen!“ – Leer. Es ist dieses „schaffe ich es noch bis zur nächsten Tankstelle?“ – Leer. Der Zeiger, der im roten Bereich der Skala ruht, macht keine Anstalten, sich auch nur einen Millimeter nach oben zu bewegen. Ich überlege, warum ich nicht getankt habe. Aber der Hamster, der das Rad antreiben sollte, damit mein Gehirn anfängt zu laufen, scheint ebenfalls noch nicht anwesend zu sein. Wo bin ich gewesen? Moment! Mein rotes Schmuckstück weiterlesen

die Saat


Ein älterer Beitrag, durch aktuelle Ereignisse wieder angestupst.
Wir tragen Verantwortung für unsere Entscheidungen. Manchmal nicht nur für unsere Person, für unsere Zukunft. Darum ist es wichtig, dass wir achtsam bleiben gegenüber dem, was man uns auferlegt.

 

Die Saat

Angelika Dyllong

 

Bis gestern war ich einer der geachtetsten Einwohner dieser Stadt. Ein wertvolles und anerkanntes Mitglied dieser Gesellschaft. Jetzt die Saat weiterlesen

Achtung, das ist nicht für jeden was ;)


Für alle, die keine Krabelviecher und Gefleuch mögen hier der Hinweis, dass es besser ist, folgendes nicht zu lesen 😀

Von Panik gepackt stürmen sie ins Gebäude. Im Treppenhaus wurden sie von herrlichen Wandtatoos empfangen. Grosse und kleine Blüten in den schönsten Farben rankten an den Wänden empor. Kleine in zarten Pastelltönen wechselten sich mit ab mit grösseren in kräftigem Rot oder Blau. Dazwischen immer wieder goldene und grüne Tupfer.

Das Bild war wunderschön anzusehen doch genauso schockierend. Bei näherem Hinsehen wurde klar, dass es sich um die Insekten aus dem Zug handelte. Die Blüten waren fliegenähnliche oder schmetterlingsähnliche Kreaturen mit Zähnen und Krallen. Das Gold und Grün waren Käfer mit Flügeln so scharf wie Rasiermesser. Wie ein Gemälde zogen sie sich durch das gesamte Haus. Im Gegensatz zu draussen waren sie hier jedoch starr. Achtung, das ist nicht für jeden was 😉 weiterlesen

Splitter


Kennt ihr das? Da schwirren einem Worte durch den Kopf. Je langer je mehr spürt man die Geschichten, die dahinter entstehen können.
Hier ist so ein Satz:

„Manchmal scheint es, als würden wir uns nur von Hoffnung zu Hoffnung hangeln. Und die Zeit dazwischen verschwindet im tiefen Dunkel. Und an Tagen wie heute habe ich das Gefühl, der Bodensatz des Dunklen zu sein, verstehst du das?“