Mutter (überarbeitet)


Ich hoffe die überarbeitete Version gefällt euch:

Der mit alten Bäumen überwachsene Friedhof nahe am Querschiff war einer der Schönsten, weil er die ältesten Gräber hatte.
Das sah man an den zum Teil stark Mutter (überarbeitet) weiterlesen

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Ich machte es, wie es in den Büchern stand, aber es funktionierte einfach nicht


Der Spätsommer war unsere Zeit. Als ich dich traf, strahlte der September in seinen schönsten, letzten Tagen. Die warmen Stunden und deine leichte Kleidung waren verführerischer als jedes Aphrodisiakum. Oh, wie haben wir es genossen, liessen uns durch die Zeit treiben und nahmen nicht weniger als alles, dass wir uns geben konnten.

Bis der Winter kam. Ich machte es, wie es in den Büchern stand, aber es funktionierte einfach nicht. Kein Krimi, kein Thriller und kein Fantasieroman zeigte, welch Horror es ist, sich zu trennen. Nirgends stand, dass es so mühsam ist, alles in Teile zu stückeln.

Das nächste Mal werde ich statt der Säge vielleicht lieber eine schöne scharfe Axt nehmen.

 

Dies ist mein Beitrag zum 9+1-Schreibprojekt von Blaubeermuffins machen glücklich

Der aktuelle Satz lautet: Ich machte es, wie es in den Büchern stand, aber es funktionierte nicht.

Sie


hier die überarbeitete Version 😉

Anregungen oder Kritik? Immer her damit!

Und da seh ich sie wieder an der Bar. Eigentlich ist nichts besonderes an ihr. Wie sie so da steht und sich mit anderen in ihrer Gruppe unterhält, könnte sie jeder sein. Sie ist gross und schlank, die Figur ist nicht auffallend. Und doch. Dieser Hals. Dieser schöne schmale Hals, Sie weiterlesen

Neustart


Das war einmal der Anfang. Wenn ich es heute lese, weiss ich noch genau, welche Bilder ich damals im Kopf hatte.

Meine neuen Geschichten sind um einiges besser, und dank viel Übung und der Unterstützung der Schreibgruppe Prosa qualitativ ansprechend. Ich habe beschlossen, meine alten Geschichten aufzuarbeiten. Weil ich es heute besser kann. Freut euch darauf!

 

Seelen

Das ganze Leben suchen wir nach der oder dem Einen, die Seele, die die unsere erkennt, die so tickt wie wir. Und an den Stellen, wo sie anders ist, erkennt sie die andere Seele immer als Ergänzung. Neustart weiterlesen

Parkhaus der zerschellten Träume


Heute wird es etwas gruselig. Dieser Beitrag ist nur bedingt für jeden geeignet. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt 😉

 

Beim Öffnen der schweren Eisentür schlug ihm ein bestialischer Mief entgegen. Eine widerliche Wolke aus alter abgestandener Luft gemischt mit den Ausdünstungen alter Windeln oder Hundekotsäcke umhüllte ihn augenblicklich. Es roch wie auf einer Müllhalde, nach rostendem Metall und nach irgendwelchen Resten. So wie es stank, hätte es auch der Abfall einer Metzgerei sein können und nicht der Lagerraum in einem Parkhaus. Seinem Parkhaus. Im Dunkel der Abstellkammer war ein unförmiges Etwas zu erkennen, dass an den Wänden schulterhoch gestapelt war. Auf dem Boden befand sich eine dunkle, klebrige Lache, die fast bis zur Tür reichte. Parkhaus der zerschellten Träume weiterlesen

Der letzte Tanz


„Manchmal sehe ich sie alle, weißt du das?“, riss sie ihn aus seinen Gedanken. Er wusste es nicht und quittierte die Frage darum mit einem „Hmm.“, und schwieg dann weiter.

„Ich meine Julie und Steve, Gustav und natürlich auch Ruth. Und all die anderen. Sie warten im Pavillon im Park auf uns.“ Sie schaute ihn über den Rand der Kaffeetasse ernst an. Ihre Augen waren für ihn wunderschön, auch wenn das Grau längst verwässert war. In seiner Kindheit hatten sie früher einen Reim: “Graue Augen- Straßendreck- werfen alle Jungen weg.“ Auf ihn traf das nicht zu. Der Glanz und die Stärke ihrer Augen hatten ihn zuallererst gefesselt. Ihr Blick war klar wie Tau an einem Frühlingsmorgen, manchmal auch silbern und tief wie der See im Herbst, kurz vor dem ersten Frost, wenn das Wasser ganz still war. Und genau so war sie auch. Vielschichtig und intelligent: eine Frau die ihn überraschte und herausforderte, auch heute noch. Der letzte Tanz weiterlesen

Das Karma und die Fernbedienung


Endlich Freitag. Christoph freute sich auf das bevorstehende Wochenende. Er wollte Zeit mit seinen Kumpels verbringen: Eine zünftige Männerrunde, wie früher. Sie hatten alle das gleiche Hobby: Modellbau. Und seine neueste Errungenschaft wartete darauf, vorgeführt zu werden. Ein roter Mustang im Maßstab 1:30. Er baute den Motor und der Flitzer war natürlich aufgemotzt. Das Karma und die Fernbedienung weiterlesen